
Hella Gutmann
Hardware und Software im Einklang: Digitale Lösung macht komplexe Prozesse in Werkstätten kinderleicht
Von der Idee zum serienreifen Produkt
DAYONE entwickelte im Designprozess eine marktreife, digitale Lösung mit hoher UX-Qualität und industrieller Reife.
Effizienzsteigerung im Werkstattalltag
Die neue Software digitalisiert und standardisiert Werkstattabläufe. Das erhöht Geschwindigkeit und Qualität in der Werkstatt.
Fehlerreduktion und Prozesssicherheit
Intuitive Nutzerführung und automatische Dokumentation senken die Zahl der Prozessfehler.
Modularer Aufbau der digitalen Lösung
Der modulare Aufbau macht die Anwendung skalierbar. Werkstätten rollen sie ohne Zusatzaufwand aus.
Auf einen Blick
Hella Gutmann, ein führender Anbieter für Diagnosetechnik und Werkstattlösungen in der Automobilbranche, ließ händische Wartungs- und Kalibrierprozesse für Fahrerassistenzsysteme durch Software ersetzen. DAYONE entwickelte dafür im DIaaS®-Ansatz eine markenübergreifende ADAS-Kalibrierungssoftware. Werkstätten führen den Kalibriervorgang jetzt Schritt für Schritt digital durch, herstellerunabhängig und mit automatischer Dokumentation.
Ausgangslage
Werkstätten kalibrierten Fahrerassistenzsysteme bislang über händische, uneinheitliche Wartungsprozesse, während der technische Wandel von Elektrofahrzeugen bis ADAS neue Anforderungen an Wartung und Kalibrierung stellte.
- Kunde
- Hella Gutmann
- Branche
- Automobilbranche: Diagnosetechnik & Werkstattlösungen (B2B)
- Leistungen
- UX/UI DesignDesignsystemDesign SprintRapid Prototyping
- Ergebnis
- Markenübergreifende, modular ausrollbare ADAS-Kalibrierungssoftware mit automatischer Dokumentation

UX und Industrie-Design im Einklang: Hardware und Interface aufeinander abgestimmt
DAYONE baute die Anwendung so, dass sie präzise Handhabung mit moderner, digitaler Technik verbindet. Mehrere Bildschirme begleiten die Werkstattmitarbeitenden durch den gesamten Kalibriervorgang, visuell und funktional. Die Bedienung bleibt einfach und verständlich, auch bei komplexen technischen Aufgaben. Das durchdachte Design macht die Arbeit in der Werkstatt effizienter und angenehmer zugleich.
Automatisierung macht die Arbeit sicherer und transparenter
Das nutzerzentrierte Interface führt Werkstattmitarbeitende Schritt für Schritt durch komplexe Kalibriervorgänge, zeigt Zwischenergebnisse an und bietet erfahrenen Anwender:innen einen Expertenmodus. Die Software dokumentiert jeden Arbeitsschritt automatisch. Das macht den Prozess auch dann nachvollziehbar, wenn Versicherungen oder andere Stellen Belege brauchen.



Eine skalierbare Lösung für alle Marken und Modelle
Die Lösung ist für die Vielfalt des Markts gebaut. Sie funktioniert herstellerunabhängig, passt sich verschiedenen Fahrzeugmodellen an und lässt sich einfach in bestehende Werkstattabläufe einbinden. Das sichert eine breite Marktabdeckung bei gleichzeitiger Investitionssicherheit für die Werkstätten.


Design Sprint, Prototyping und die Zusammenarbeit mit dem Hardware-Team
Ein initialer Design Sprint schuf schnell Klarheit: Was brauchen die Nutzer wirklich, und welche technischen Anforderungen gibt es? DAYONE stimmte sich eng mit den Hardware-Expert:innen von Hella Gutmann ab und entwickelte die Lösung in mehreren Prototyp-Runden weiter. So entstand in kurzer Zeit eine funktionale digitale Anwendung für Benutzerführung, Funktionalität und Design.


Ergebnis
Die Software kalibriert Fahrerassistenzsysteme markenübergreifend und modellunabhängig, statt wie zuvor über getrennte, händische Abläufe je Fahrzeugtyp.
Der modulare Aufbau der Anwendung erlaubt den Rollout in unterschiedlichen Werkstätten ohne zusätzlichen Aufwand.
Jeder Kalibrierschritt wird automatisch dokumentiert und lässt sich im Nachhinein nachvollziehen, etwa für Versicherungsnachweise.
Unsere Leistungen für die erfolgreiche Zusammenarbeit
Das Projekt war erfolgreich, weil verschiedene Disziplinen eng zusammengearbeitet haben und die Nutzer immer im Mittelpunkt standen.
Der Designprozess hat technische Möglichkeiten mit dem vereint, was in der Werkstatt wirklich gebraucht wird.
Basis dafür war unser bewährter DIaaS®-Ansatz (Design Innovation as a Service) - unser Standard für Beratung und Design.
Design Sprint & kollaborative Ideenfindung
Der Start erfolgte mit einem Design Sprint, der in wenigen Tagen Klarheit schaffte: Was brauchen die Nutzer? Welche technischen Anforderungen gibt es? Welche Lösungen sind möglich? Dabei wurde praxisnah, kollaborativ und nutzerzentriert gearbeitet - gemeinsam mit allen wichtigen Beteiligten.
UX/UI Design & Systemintegration
Entstanden ist eine benutzerfreundliche Oberfläche, die komplexe Abläufe vereinfacht und perfekt zur physischen Arbeitsumgebung passt. Software und Hardware bilden eine Einheit.
Kollaboration mit dem Hardware-Team
In enger Zusammenarbeit mit den Hardware-Entwicklern wurde sichergestellt, dass Software und Produktdesign optimal zusammenspielen. Keine Schnittstelle blieb dem Zufall überlassen.
Flexibles Designsystem
Ein erweiterbares Material Design-System sorgt für einheitliche Gestaltung, die sich an neue Anforderungen anpassen lässt und zukunftssicher bleibt.
Iteratives Prototyping
Frühe, klickbare Prototypen halfen dabei, Benutzerführung und Funktionen schrittweise zu testen und zu verbessern. So entstanden technische Details, die wirklich funktionieren.
Häufige Fragen
Wie entsteht aus einer ersten Idee ein marktreifes digitales Produkt?
DAYONE arbeitet dafür mit einem initialen Design Sprint: In wenigen Tagen klärt das Team, was Nutzende wirklich brauchen und welche technischen Anforderungen bestehen. Darauf folgen mehrere Prototyp-Runden, in denen die Lösung mit echten Anwender:innen und den beteiligten Fachteams getestet und verfeinert wird.
Wie wird eine Softwareoberfläche entwickelt, die zu einem physischen Kalibrier-Tool passt?
Entscheidend ist die enge Abstimmung mit dem Hardware-Team von Anfang an. DAYONE hat die Benutzerführung direkt mit den Hardware-Expert:innen von Hella Gutmann abgeglichen, damit Softwareschritte und physische Bedienung des CSC-Tools exakt zusammenpassen.
Welche technischen Entscheidungen prägen die Wartbarkeit eines digitalen Produkts langfristig?
Ein erweiterbares Designsystem ist der wichtigste Hebel. Bei der ADAS-Kalibrierungssoftware basiert die Oberfläche auf einem flexiblen Material-Design-System, das neue Anforderungen aufnimmt, ohne dass die Anwendung komplett neu gestaltet werden muss.
Warum kann eine Kalibrierungssoftware markenübergreifend für unterschiedliche Fahrzeugmodelle funktionieren?
Weil Fahrzeugauswahl und Kalibrierlogik von Anfang an herstellerunabhängig konzipiert werden. Bei der Lösung für Hella Gutmann wählen Nutzende das Fahrzeug über VIN oder HSN/TSN, und die Software passt den Kalibriervorgang automatisch an das jeweilige Modell an.
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